Moderne Scheduler verteilen Aufgaben auf Kerne mit unterschiedlichen Leistungsstufen und berücksichtigen Wärmelimits. Ein Update kann Prioritäten, Quantumsgrößen oder Wakeup-Regeln ändern, wodurch Apps schneller reagieren oder Hintergrundprozesse gezielter gedrosselt werden. Beachte, dass solche Änderungen erst nach mehreren Nutzungsstunden ihr volles Profil zeigen, wenn typische Workloads gelernt und Caches stabil aufgebaut sind.
RAM-Management entscheidet, ob Apps im Hintergrund bleiben oder neu starten müssen. Neue Versionen justieren Grenzwerte, Prefetching und Garbage-Collection. Dadurch können Animationen flüssiger wirken, während selten genutzte Apps aggressiver beendet werden. Beobachte Startzeiten nach einigen Tagen, nicht nur direkt nach dem Update, und prüfe, ob systemweite Caches, Datenbanken und Suchindizes vollständig neu aufgebaut wurden.
Ein Update umfasst oft neue Treiber oder Firmware, die Kamera-Pipelines, Grafikpfade oder Speichercontroller betreffen. Verbesserungen entfalten sich erst, wenn auch Apps und Dienste angepasst wurden. Dadurch können anfängliche Inkompatibilitäten auftreten, die mit nachfolgenden Patches verschwinden. Prüfe Release Notes von Geräteherstellern, weil dort Geräte-spezifische Optimierungen oder bekannte Einschränkungen transparent dokumentiert sind.